Huflattich Heilpflanzenportrait

Huflattich Heilpflanzenportrait

Tussilago farfara

Unser heutiges Kraut blüht erst und bildet dann Blätter aus. Man kann ihn nie mit Blüte und Blatt finden, sondern immer nur eins von beidem. Das macht den Huflattich eher ungewöhnlich. Jetzt gerade ist seine Blütezeit, bis wir seine einzigartigen flauschigen Blätter finden, dauert es noch ein Weilchen.

Die sonnengelben Blüten des Huflattlich fallen im frühen Frühjahr sofort ins Auge, denn sie sind die einzigen Farbtupfer im gerade erst erwachenden Grün der Natur. Mit seiner Wuchshöhe von 10 bis 30 cm ist er kein Riese aber seine Blätter können mitunter beachtlich groß werden. Die sind weich filzig und an der Unterseite silbrig. Die Blätter sind so weich, dass sie unterwegs im Wald gerne mal als Toilettenpapier genutzt werden, was wir besser finden als benutzte Taschentücher in der Botanik. Von der Form der Blätter hat er seinen Namen, denn sie ähneln der Form eines Hufeisens. Der Huflattich ist sehr genügsam und besiedelt gerne als erster Brachflächen.

Genutzt werden können sowohl Blüten als auch Blätter, wobei die Blätter als heilkräftiger gelten. Schon Hildegard von Bingen beschrieb ihn als äußerst hilfreich bei Erkrankungen der Atemorgane. Da er allerdings karzinogene Pyrrolizidinalkaloide (PA) enthält, sollte er nicht in großen Mengen und nicht über einen langen Zeitraum hinweg eingenommen werden. Pharmazeutisch kontrollierte Drogen aus der Apotheke sind daher aufgrund ihrer geprüften Inhaltsstoffe vorzuziehen.

Inhaltsstoffe:

Anwendungsgebiete:

Heilwirkungen:

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