Rotklee Heilpflanzenportrait

Rotklee Heilpflanzenportrait

Wiesen-Klee * Trifolium pratense

Rotklee, auch bekannt als Wiesen-Klee, ist eine krautige Pflanze aus der Familie der Hülsenfrüchtler und zählt zu den Frauenkräutern. Er ist in Europa, Asien und Nordamerika heimisch und kommt auf Wiesen, Weiden und anderen Grasflächen vor. Verwechselt werden kann Wiesen-Klee mit dem Mittleren Klee, von dem er sich durch die breiteren Blätter und die weiße Markierung auf den Blättern unterscheidet.

Der Wiesen-Klee zeichnet sich durch seine charakteristischen runden, roten Blütenköpfe aus, die von zahlreichen Bienen und Schmetterlingen besucht werden. Die Blütezeit erstreckt sich in der Regel von Mai bis September. Die Blätter bestehen aus drei ovalen Blättchen und sind häufig mit einem markanten weißen Fleck versehen.

Wiesen-Klee ist eine wertvolle Futterpflanze für Nutztiere wie Rinder und Schafe, da er reich an Proteinen, Mineralstoffen und Vitaminen ist. Zudem wird er auch in der ökologischen Landwirtschaft als Gründüngungspflanze verwendet, da er Stickstoff aus der Luft bindet und so den Boden mit diesem wichtigen Nährstoff versorgt.

In der Volksmedizin wird Rotklee traditionell für verschiedene gesundheitliche Zwecke eingesetzt. Die Inhaltsstoffe des Rotklees, insbesondere Isoflavone wie Genistein, werden für ihre potenziell hormonregulierenden und antioxidativen Eigenschaften geschätzt. Aus diesem Grund wird Rotklee in einigen pflanzlichen Präparaten zur Linderung von Wechseljahresbeschwerden eingesetzt. Verwendet werden Blüten und Kraut, wobei innerlich die Einnahme in Form von Tee oder Tinktur und äußerlich der Auftrag als Ölauszug oder Salbe möglich sind.

Es ist wichtig zu beachten, dass Rotklee auch Nebenwirkungen haben kann und Wechselwirkungen mit bestimmten Medikamenten auftreten können. Bei Fragen zur Verwendung von Rotklee zu therapeutischen Zwecken ist es ratsam, einen Arzt, Apotheker oder Heilpraktiker zu konsultieren.

Inhaltsstoffe Rotklee:

Heilwirkungen:

Anwendungsgebiete:

Vorsicht geboten ist allerdings, wenn eine Brustkrebsdiagnose (östrogenabhängige Tumoren) vorliegt oder lag. Da hier die Studienlage noch unklar ist, raten wir grundsätzlich von der Verwendung von Rotklee in diesem Falle ab. Siehe hierzu:

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