Muskatellersalbei Heilpflanzenportrait

Muskatellersalbei Heilpflanzenportrait

Römischer Salbei Salvia sclarea

Der beeindruckende Verwandte des Salbei (Salvia officinalis) ist eine 2jährige Pflanze. Im ersten Jahr bildet er eine Blattrosette und im zweiten Jahr zeigt er seine volle Bracht in Form wunderschöner Lippenblüten in zartem Rosé und weiß.

Auch seine Größe beeintruckt, erreicht er doch Höhen von gut 1,5 m. Nähert man sich ihm, nimmt man schnell den Duft seiner üppigen Blüten wahr. Würzig warm und balsamisch zieht er Menschen und Bienen magisch an. Er steht gern vollsonnig und eher trocken.

Schon die alten Griechen und Römer schätzten und nutzen ihn, vor allem gegen Kopfschmerzen. Ein paar Tropfen des ätherischen Öls in etwas Jojoba– oder Mandelöl ergeben in einen RollOn gefüllt einen sanften Helfer bei Kopfschmerzen und auch bei hormonellen Hitzewallungen während der Wechseljahre.

Grundsätzlich kann das frische Kraut des Muskatellersalbei genauso eingesetzt werden wie der offizinale Salbei. Das in seinem ätherischen Öl enthaltene Sclareol (dem er seinen botanischen Namen verdankt) ist ein Phytohormon, welches östrogenähnlich wirkt.

Inhaltsstoffe:

Heilwirkungen:

Anwendungsgebiete:

„Wer auf Salbei baut – den Tod kaum schaut“ sagte man früher und das gilt sicher auch für den herrlichen Muskat Salbei.

Achtung / Aus rechtlichen Gründen

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