Holunderblüten-Balsamico

  • Beitrags-Kategorie:Essen & Trinken
  • Lesedauer:6 min Lesezeit
Holunderblüten-Balsamico

Wer denkt, Balsamico und Holunderblüten würden nicht zusammenpassen? Dann probiert dieses schnelle Rezept mal aus! Die Essenz des Frühsommers eingefangen in einer dunklen, leicht dicklich-süßen Cream… yummy! Passt – natürlich – zu Salat, aber auch: Käse, Fisch, Gemüse, Tofu, Pilze, Fleisch (Schwein, Wild, Kalb, Geflügel) und allem Gegrillten und auch Desserts, Pralinen sowie Vanilleeis. Wer Zucker scheut, kann die Balsamico-Crema stattdessen auch mit Xylit ansetzen oder 300 – 350 g Honig.

Holunderblüten-Balsamico:

Dickere Stiele von den Dolden schneiden, diese in einen Kochtopf geben. Zucker oder Xylit, Zitronenschale zugeben und mit dem Balsamico begießen. Über Nacht im Kühlschrank oder bei Zimmertemperatur ziehen lassen. Danach aufkochen lassen und gut 30 Minuten sanft köcheln lassen. Probieren, ob Ihr ihn noch süßer wollt, evtl. nachsüßen, nochmals kurz köcheln lassen, bis der Zucker oder Xylit gelöst ist. Wer noch sämigere Crema mag, ersetzt 50 g Zucker durch 50 g Gelierzucker 2:1. Herd ausschalten, Balsamico nochmals eine Stunde lang ziehen lassen (wer mag, auch über Nacht). Danach durch ein Sieb und einen Trichter direkt in desinfizierte (oder mit kochendem Wasser ausgespülte) Fläschchen abfüllen.

Auf Kunststoffverschlüsse achten, oder ein Stück doppelt gelegte Frischhaltefolie zwischen Deckel und Glas legen, denn Essig greift Metall an. Beschriften, nochmals 1 bis 2 Monate an einem kühlen Ort durchziehen lassen vor der Verwendung. Hält sich mindestens ein Jahr, ist bei uns aber immer vorher schon weg…

Holunderblüten-Essig:

Dieser feine Blütenessig eignet sich sowohl für die Küche (meist für Salatvinaigrette) als auch als gesundes Getränk (entschlackend, entsäuernd, leicht entwässernd) oder als morgendlicher ApfelessigHonig-Trank. Honig braucht man dafür dann nicht mehr zufügen.

  • 20 Holunderblütendolden
  • 0,5 l Bio Apfelessig (am besten naturtrüb)
  • 200 g Blütenhonig
  • Zesten von 1/2 Bio Zitrone

Die Stiele weitestgehend von den Dolden schneiden, die Blüten in ein Ansatzglas oder eine große Essigflasche geben, Zitronenzesten und Honig zufügen und mit dem Apfelessig auffüllen. Das Ganze verschließen (mit einem Kunststoffverschluss oder zwischen Deckel und Glas ein Stück doppelt gelegte Frischhaltefolie legen, denn Essig greift Metall an). Danach an einem lichtgeschützten und eher kühlen Ort mindestens 4 Wochen lang reifen lassen (wir lassen ihn sogar länger ziehen und filtern ihn erst, wenn er benötigt wird). Filtern und wie vorher erklärt abfüllen und verschließen. Hält sich mindestens ein Jahr.

Achtung: Xylit ist ein tödliches Gift für Hunde! Bitte unbedingt für Haustiere unerreichbar aufbewahren! Allzuviel davon kann abführend oder blähend wirken!

Achtung / Aus rechtlichen Gründen

Wer gegen eine Zutat allergisch ist, darf diese natürlich nicht verwenden! Für die Verwendung in Schwangerschaft, Stillzeit, bei vorliegenden schweren Erkrankungen und für Kinder fragt bitte Euren Arzt um Rat.

Unsere Empfehlungen basieren rein auf Erfahrungswerten und sollen keinesfalls dazu auffordern, sich selbst zu behandeln, eine ärztliche Behandlung oder Medikation abzubrechen oder sogar zu ersetzen. Wir sind weder Mediziner:innen, Heilpraktiker:innen, noch Kosmetiker:innen. Wir weisen daher aus rechtlichen Gründen darauf hin, dass die auf unserem Blog getroffenen Aussagen über die Wirkungsweisen der einzelnen Zutaten, Kräuter und Rohstoffe sowie der aufgeführten Rezepte und Anwendungshinweise nur zu Zeitvertreib und Information dienen sollen. Unsere Inhalte (Text und Bild) unterliegen dem Urheberrecht (Copyright). Jede weitere Nutzung unserer Beiträge/Inhalte - auch auszugsweise - bedarf der schriftlichen Zustimmung der Rechteinhaber. Verstöße werden ohne vorherigen Kontakt juristisch verfolgt. Heilversprechen zur Linderung und/oder Behandlung von gesundheitlichen Problemen und Erkrankungen geben wir in keiner Weise ab und versprechen auch nichts derartiges. Wer unsere Rezepte oder Empfehlungen nachmacht, tut dies auf eigene Gefahr, wie es rechtlich so schön heißt.

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