Mücken-Balsam mit Brennnessel & Co.

Mücken-Balsam mit Brennnessel & Co.

bei Stichen von Mücken, Gelsen, Schnaken * gegen Juckreiz und Schwellungen nach Insektenstichen

Der Sommer hat auch seine Schattenseiten, denn kaum wird es wärmer, kommen sie auch schon hervor: Mücken, Bremsen, Schnaken oder, in Österreich Gelsen genannte hungrige Biester, die an unser Blut wollen… Wer hat nicht schon des nächtens wach gelegen und auf ihr gieriges hohes Ssssss gelauscht? Und kaum ist man eingeschlafen, hat sie auch schon zugestochen. Gerade wir Kräuterfrauen sind besonders geplagt, da wir uns ja oft genug draußen in Feld, Wald und Wiese suchenderweise aufhalten.

Wenn es nur nicht so jucken würde! Und vielleicht kommt es uns ja nur so vor, aber uns scheinen die Gifte, die sie in zugegeben geringer aber für eine schöne Schwellung durchaus ausreichender Menge in unsere Haut spritzen, immer mehr Reaktionen zu verursachen. Diese werden irgendwie von Jahr zu Jahr größer, dicker und jucken stärker als zuvor und dauern immer länger, bis sie verschwinden.

Als Sofortmaßnahme kann man eine dicke frische Zwiebelscheibe darauf legen und diese mehrmals hintereinander erneuern, das soll einen Teil des Giftes herausziehen, anschließend kommt dann unsere gute Mückensalbe drauf. Solange damit einschmieren, bis Schwellung und Juckreiz verschwunden sind (je nachdem kann das bis zu 14 Tagen dauern nach unserer Erfahrung). Diese Kräutersalbe kann helfen, den Heilungsprozess zu beschleunigen und die Schmerzen zu lindern.

Wen es unterwegs erwischt (nun hat man ja auch nicht immer eine Zwiebel mit dabei), der kann sich auch an den Blättern von Spitz– oder Breitwegerich bedienen. Etwas zerquetschen und darauf geben wie einen Umschlag, das lindert schnell… Für die Verwendung bei unkomplizierten Stichen von Bienen und Wespen bitte selbst austesten.

Zutaten für ca. 280 ml (also etwa den Sommersaison-Bedarf einer Familie):

Die frischen Kräuter fein hacken und im Kokosöl erhitzen. 2 Minuten aufwallen lassen, danach bei 50 bis 60 Grad 5 bis 6 Stunden ausziehen, öfters umrühren. Den Herd ausschalten und das Kräuteröl über Nacht ruhen lassen. Anderntags nochmals erwärmen (nicht kochen), die Kakaobutter oder das Bienenwachs zufügen und schmelzen lassen. Durch einen Feinstrumpf oder ein Sieb gießen, die Kräuter fest ausdrücken. Die Tinktur einrühren, danach die ätherischen Öle hinein tropfen lassen. In Salbentöpfchen abfüllen, abkühlen lassen, verschließen und beschriften. Der Heilbalsam hält sich bis zu 4 Monate.

Achtung / Aus rechtlichen Gründen

Wer gegen eine Zutat allergisch ist, darf diese natürlich nicht verwenden! Für die Verwendung in Schwangerschaft, Stillzeit, bei vorliegenden schweren Erkrankungen und für Kinder fragt bitte Euren Arzt um Rat.

Unsere Empfehlungen basieren rein auf Erfahrungswerten und sollen keinesfalls dazu auffordern, sich selbst zu behandeln, eine ärztliche Behandlung oder Medikation abzubrechen oder sogar zu ersetzen. Wir sind weder Mediziner:innen, Heilpraktiker:innen, noch Kosmetiker:innen. Wir weisen daher aus rechtlichen Gründen darauf hin, dass die auf unserem Blog getroffenen Aussagen über die Wirkungsweisen der einzelnen Zutaten, Kräuter und Rohstoffe sowie der aufgeführten Rezepte und Anwendungshinweise nur zu Zeitvertreib und Information dienen sollen. Unsere Inhalte (Text und Bild) unterliegen dem Urheberrecht (Copyright). Jede weitere Nutzung unserer Beiträge/Inhalte - auch auszugsweise - bedarf der schriftlichen Zustimmung der Rechteinhaber. Verstöße werden ohne vorherigen Kontakt juristisch verfolgt. Heilversprechen zur Linderung und/oder Behandlung von gesundheitlichen Problemen und Erkrankungen geben wir in keiner Weise ab und versprechen auch nichts derartiges. Wer unsere Rezepte oder Empfehlungen nachmacht, tut dies auf eigene Gefahr, wie es rechtlich so schön heißt.

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