Gemeiner Beifuß Heilpflanzenportrait

Gemeiner Beifuß Heilpflanzenportrait

Artemisia vulgaris

Der Gemeine Beifuß ist eine mehrjährige Pflanze, die zur Familie der Korbblütler gehört. Er ist in Europa, Asien und Nordamerika verbreitet und bevorzugt offene, sonnige Standorte mit feuchtem Boden. Der Gemeine Beifuß kann eine Höhe von 1 bis 2 Metern erreichen und hat fein gefiederte, graugrüne Blätter, die stark duften, wenn man sie berührt.

Die Pflanze ist bekannt für ihre Verwendung in der Volksmedizin. In vielen Kulturen wird der er seit Jahrhunderten als Heilpflanze eingesetzt. Die Blätter und Blüten enthalten ätherische Öle, Bitterstoffe und Flavonoide, die verschiedene medizinische Eigenschaften haben. Artemisia wird oft zur Linderung von Magen-Darm-Beschwerden, insbesondere bei Verdauungsstörungen und Krämpfen, eingesetzt. Er kann auch bei Menstruationsbeschwerden und zur Förderung der Durchblutung verwendet werden.

Eine bekannte Verwendung ist in der traditionellen chinesischen Medizin, wo er als Bestandteil von Kräutermischungen eingesetzt wird. Er wird auch in der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) zur Behandlung von Fieber, Schmerzen und zur Förderung der Geburt eingesetzt.

Er hat auch eine lange Geschichte als kulinarisches Kraut. In einigen Regionen wird er zum Würzen von Speisen, insbesondere von Wildgerichten, verwendet. Artemisia ist auch eine wichtige Zutat in der traditionellen skandinavischen Küche, wo er zum Beispiel bei der Zubereitung von Lachsgerichten Verwendung findet.

Insgesamt ist er eine vielseitige Pflanze mit medizinischen und kulinarischen Anwendungen. Sein aromatischer Duft und seine gesundheitlichen Vorteile haben ihn zu einer beliebten Pflanze in vielen Kulturen gemacht.

Gemeiner Beifuß Heilpflanzenportrait
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Inhaltsstoffe Gemeiner Beifuß:

Heilwirkungen:

Anwendungsgebiete:

Als Heilmittel wird Beifuß in der Blüte geerntet, dann ist die Konzentration an Bitterstoffen am höchsten. Auch die im Frühjahr oder späten Herbst geerntete Wurzel wird hier genutzt. Kraut und Wurzeln werden getrocknet und in Form von Tee, Tinktur oder Heilwein angewendet. Beifuß sollte immer in Maßen und nicht über längere Zeit verwendet werden. Aufgrund des enthaltenen Thujon sollten Schwangere auf den Einsatz von Beifuß verzichten.

Wir geben Beifuß gern in unsere Kräutersalze. Für die Küche ist der beste Erntezeitpunkt kurz vor der Blüte. Mit der Blüte wird der Beifuß bitterer und weniger schmackhaft. Für besonders fette und schwere Speisen haben wir immer reines Beifuß-Salz da. So kann es schon beim Essen der Verdauung helfen und Völlegefühl vorbeugen.

Unsere Rezepte mit Beifuß finden sich übersichtlich aufgelistet mit einem Klick auf: Beifuß

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