Ahornblütenzucker

  • Beitrags-Kategorie:Essen & Trinken
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Ahornblütenzucker

Die Blätter der Ahornbäume (Feldahorn, Spitzahorn, Bergahorn) werden in der Volksheilkunde verwendet zum Schleimlösen bei hartnäckigem Husten und Erkältungskrankheiten, Magen– und Darmverstimmung und erhöhtem Blutzucker.

Inhaltsstoffe:

Ahornblütenzucker
Bergahorn

Animiert von den goldgelben, vom Nektar großzügig benetzten Blüten des Bergahornbaums, stellen wir Euch heute einen zart nach Frühling schmeckenden Blütenzucker vor. Er schmeckt süßlich, mild-würzig, das frische Aroma der Zitronenschale passt wunderbar dazu. Man verfeinert damit Desserts, Kuchen, Kekse, Salat– und Grillmarinaden, Getränke oder Bowlen und Aperitife.

Beim Pflücken der Blüten darauf achten, dass die Rispen weitgehend frei von Blattläusen und anderen Insekten sind, bei denen der Nektar sehr beliebt ist.

Ahornblütenzucker
Ahornblütenzucker

Zutaten:

Zubereitung:

Die Blüten von den Rispen schneiden, mit der Zitronenschale oder dem Zitronenöl mixen. 1 Tag lang in einer dicht schließenden Schüssel oder Schraubglas ziehen lassen. Bei 40 – maximal 50 – Grad auf einem Blatt Butterbrotpapier im Backofen trocknen lassen, dabei einen Kochlöffel in die Türe einklemmen, damit die Feuchtigkeit abziehen kann. Je nach Gerät dauert dies zwischen 4 und 6 Stunden etwa. Alles muss richtig gut getrocknet sein. Danach nochmals im Mixer oder Mörser pulverisieren und anschließend luftdicht aufbewahren. Hält sich etwa 3 bis 4 Monate ohne Aromaverlust, dann sollte man ihn aufgebraucht haben.

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