Herbstliche Kräuterbutter auf Vorrat

Herbstliche Kräuterbutter auf Vorrat

Mit Thymian, Rosmarin und Salbei wird aus Butter ein würziger Begleiter für Ofengemüse, Kartoffeln und frisches Brot. In kleinen Portionen eingefroren, ist sie bei Bedarf schnell zur Hand.

Im Herbst brauchen wir Kräuter nicht nur für Tee oder warme Getränke. Thymian, Rosmarin und Salbei passen auch wunderbar in eine Kräuterbutter: kräftig genug für gebackenen Kürbis und Kartoffeln, aber ebenso gut auf einer Scheibe Brot.

Wir machen gleich etwas mehr und frieren die Butter portionsweise ein. Das ist praktisch, wenn beim Kochen nur ein kleiner Löffel fehlt, um Gemüse oder eine Soße abzurunden.

Zutaten für etwa 250 g Kräuterbutter:

  • 250 g weiche Butter
  • 2 TL fein gehackte frische Thymianblättchen
  • 1 TL fein gehackte frische Rosmarinnadeln
  • 1 TL fein gehackte frische Salbeiblätter
  • ½ TL Salz
  • etwas frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • nach Wunsch ½ TL fein abgeriebene Zitronenschale

Zubereitung:

Nimm die Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank, damit sie sich gut verrühren lässt. Sie soll weich werden, aber nicht schmelzen.

Wasche die Kräuter, tupfe sie sorgfältig trocken und löse beim Thymian die Blättchen sowie beim Rosmarin die Nadeln von den Stielen. Hacke alle Kräuter möglichst fein. Besonders Rosmarin und Salbei sollten keine großen Stücke bilden.

Verrühre die Butter mit Kräutern, Salz, Pfeffer und nach Wunsch der Zitronenschale. Probiere eine kleine Menge auf Brot und passe die Würzung an. Stelle die fertige Kräuterbutter zunächst kurz kalt, damit sie sich leichter portionieren lässt.

So frierst Du die Kräuterbutter ein

Für kleine Portionen kannst Du die Butter in eine Eiswürfelform streichen. Lass sie darin vollständig gefrieren und fülle die Stücke anschließend in einen gut verschlossenen Gefrierbehälter um. Beschrifte ihn mit Inhalt und Datum.

Du kannst die Butter auch auf Backpapier zu einer Rolle formen, kalt stellen und dann in Scheiben schneiden. Lege die Scheiben zunächst mit etwas Abstand auf ein Brett ins Gefrierfach. Sobald sie fest sind, verpackst Du sie zusammen in einem geeigneten Behälter. So kannst Du später einzelne Scheiben entnehmen.

Frische Kräuter lassen sich grundsätzlich gut einfrieren; das Bundeszentrum für Ernährung empfiehlt, sie vorher zu waschen und zu zerkleinern. Butter gehört zur gekühlten Lagerung, und das Gefrierfach eignet sich für einen längeren Vorrat.

Wozu passt die herbstliche Kräuterbutter?

Eine Scheibe kann direkt auf heiße Ofenkartoffeln oder frisch gegartes Gemüse. Besonders gut passt die Mischung zu Kürbis, Pilzen und gebackenen Möhren. Du kannst auch ein kleines Stück in eine warme Pfanne mit Gnocchi geben oder auf geröstetem Brot schmelzen lassen.

Für kaltes Brot oder eine Käseplatte lässt Du die gewünschte Portion im Kühlschrank auftauen und nimmst sie erst kurz vor dem Servieren heraus. Aufgetaute Kräuterbutter solltest Du zügig verbrauchen.

Welches Kraut soll im Vordergrund stehen?

Thymian bildet in dieser Mischung die Grundlage. Rosmarin schmeckt deutlich kräftiger; bei ihm lohnt sich feines Hacken und eine zurückhaltende Menge. Salbei gibt der Butter eine leicht herbe Note, die gut zu warmen Herbstgerichten passt.

Wenn Du zuerst nur eine kleine Menge testen möchtest, halbiere sämtliche Zutaten. Gefällt Dir eine mildere Butter besser, reduziere Rosmarin und Salbei und verwende entsprechend mehr Thymian.

Herbstliche Kräuterbutter auf Vorrat

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