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Von Adipositas zu Normalgewicht
20 Kilo.
Diese Zahl bedeutet für mich so viel mehr als eine kleinere Kleidergröße oder ein anderes Bild im Spiegel. Als ich mit meiner Abnahme begann, wog ich 90 Kilo. Mit meinem damaligen BMI fiel ich in den Bereich Adipositas Grad 1.
Irgendwann lag ich nicht mehr im Bereich der Adipositas, sondern „nur“ noch im Übergewicht. Schon das war für mich ein riesiger Meilenstein. Einer, auf den ich wirklich stolz war.
Inzwischen habe ich die nächste Grenze überschritten: Mein BMI liegt heute im Bereich des Normalgewichts.
Von Adipositas Grad 1 über Übergewicht bis zum Normalgewicht – wenn ich diesen Satz schreibe, muss ich selbst nochmal kurz innehalten. Denn zwischen diesen wenigen Worten liegen 20 Kilo und ein langer Weg.
Ein Weg mit Erfolgen, aber auch mit Stillstand. Mit Tagen, an denen ich unglaublich motiviert war, und anderen, an denen ich mich gefragt habe, warum sich trotz aller Anstrengung nichts mehr verändert. Es gab Phasen, in denen die Kilos zuverlässig verschwanden, und Monate, in denen die Waage einfach nicht mehr mitspielen wollte.
Trotzdem bin ich weitergegangen.
Nicht immer perfekt. Nicht jeden Tag voller Begeisterung. Aber beständig genug, um heute dort zu stehen, wo ich am Anfang unbedingt hinwollte.
Und ich bin noch nicht fertig.
Ich möchte meine Geschichte erzählen, weil ich weiß, wie unerreichbar ein solches Ziel am Anfang wirken kann. Wenn Du gerade an dem Punkt stehst, an dem ich damals war, siehst Du vielleicht vor allem die vielen Kilos, die noch vor Dir liegen.
Ich möchte Dir zeigen, dass Du nicht den gesamten Weg heute schaffen musst. Du musst nur irgendwann den ersten Schritt machen – und danach den nächsten.
Am Anfang waren es 90 Kilo
Als ich mit dem Abnehmen begann, wog ich 90 Kilo. Mein Ziel war nicht, möglichst schnell irgendeiner Zahl auf der Waage hinterherzujagen. Ich wollte mich wieder wohler in meinem Körper fühlen.
Natürlich ging es auch um mein Aussehen. Ich möchte das gar nicht schönreden. Ich wollte mich wieder lieber im Spiegel ansehen, mich auf Fotos wohler fühlen und Kleidung tragen, ohne ständig darüber nachzudenken, welche Körperstelle ich damit am besten verstecken kann.
Aber es ging um noch mehr.
Ich wollte spüren, dass ich selbst etwas verändern kann. Dass ich nicht dauerhaft in einem Zustand bleiben muss, mit dem ich unzufrieden bin. Und dass mein Körper kein Gegner ist, gegen den ich jeden Tag kämpfen muss.
Ich hatte dabei keinen geraden Weg vor mir. Es gab Phasen, in denen das Gewicht zuverlässig nach unten ging. Es gab aber auch Wochen und Monate, in denen sich scheinbar überhaupt nichts bewegte.
Gerade diese Zeiten waren schwer.
Mehr als eine Zahl auf der Waage
Meine Veränderung lässt sich nicht allein in Kilogramm ausdrücken. Ich habe auch mehr als 35 Zentimeter Bauchumfang verloren.
35 Zentimeter – als ich das Maßband vor mir liegen sah, wurde mir erst richtig bewusst, wie viel sich an meinem Körper verändert hat.
Die Waage kann manchmal unglaublich frustrierend sein. Besonders in den Phasen, in denen sie über Wochen scheinbar dieselbe Zahl anzeigt. Doch während das Gewicht stillsteht, kann sich der Körper trotzdem verändern. Kleidung sitzt plötzlich lockerer, Bewegungen fallen leichter und auf Fotos werden Unterschiede sichtbar, die man selbst im Spiegel lange kaum wahrgenommen hat.
Deshalb war das Maßband für mich mindestens genauso wichtig wie die Waage. Die verlorenen Zentimeter haben mir gezeigt, dass mein Weg weiterging – auch dann, wenn mir die Zahl auf der Waage etwas anderes einreden wollte.
Heute sind es 20 Kilo und mehr als 35 Zentimeter weniger Bauchumfang. Aber hinter diesen Zahlen steckt noch viel mehr: Ich fühle mich anders in meinem Körper. Ich nehme mich anders wahr. Und ich weiß inzwischen, dass auch kleine, unscheinbare Schritte irgendwann zu einer Veränderung führen können, die man nicht mehr übersehen kann.
Wenn die Waage plötzlich stehen bleibt
Abnehmen wird oft so dargestellt, als müsse man nur konsequent genug sein. Man hält sich an einen Plan, bewegt sich mehr und sieht Woche für Woche eine niedrigere Zahl auf der Waage.
Meine Erfahrung sah anders aus.
Ich hatte ein Plateau, das sich über Monate zog. Mein Gewicht schwankte, obwohl ich weiter auf meine Ernährung achtete und regelmäßig auf dem Crosstrainer trainierte. Es gab keinen spektakulären Fortschritt, den ich hätte zeigen können. Nur viele Tage, an denen ich mich entscheiden musste, trotzdem weiterzumachen.
In solchen Phasen beginnt man schnell, an sich selbst zu zweifeln.
Mache ich etwas falsch?
Strenge ich mich nicht genug an?
Warum funktioniert es bei anderen scheinbar schneller?
Sollte ich nicht längst viel weiter sein?
Heute weiß ich: Stillstand bedeutet nicht automatisch, dass der bisherige Weg gescheitert ist.
Ich musste nicht jeden Tag perfekt sein. Ich musste aber lernen, nach einem schlechten Tag nicht alles hinzuwerfen. Ein üppigeres Essen, ein Wochenende ohne Training oder eine Zahl auf der Waage, die mir nicht gefiel, machten die vergangenen Monate nicht wertlos.
Das war für mich eine der wichtigsten Erkenntnisse überhaupt.
Ich habe keine Wunderlösung gefunden
Ich habe 20 Kilo abgenommen, aber ich habe dabei keine geheime Abkürzung entdeckt.
Ich habe begonnen, meine Ernährung sehr bewusst zu beobachten und zu dokumentieren. Ich habe genauer hingesehen, statt mich auf mein Gefühl zu verlassen. Denn zwischen „Eigentlich esse ich gar nicht so viel“ und dem, was über den gesamten Tag zusammenkommt, kann ein deutlicher Unterschied liegen.
Gleichzeitig habe ich Bewegung regelmäßig in meinen Alltag eingebaut. Das war wegen meiner gesundheitlichen Vorgeschichte nicht immer selbstverständlich. Nach mehreren Bandscheibenoperationen und einer Schulteroperation konnte und wollte ich nicht einfach irgendein hartes Fitnessprogramm beginnen.
Der Crosstrainer wurde deshalb zu meinem persönlichen Begleiter. Nicht, weil ich jeden Tag voller Begeisterung daraufsteige (Spoiler: vorher hasse ich ihn jeden Tag, erst wenn ich drauf war, mag ich ihn wieder), sondern weil diese Form der Bewegung für mich machbar ist. Ich konnte langsam anfangen, meine Belastung vorsichtig steigern und daraus eine Gewohnheit entwickeln.
Auch meine Ernährung musste zu meinem Leben passen. Ich esse kein Fleisch, versuche mich weitgehend vegan zu ernähren. Ich wollte keinen Plan, für den ich meinen kompletten Alltag auf den Kopf stellen oder Lebensmittel essen muss, die ich überhaupt nicht mag.
Was mir geholfen hat, waren keine kurzfristigen Verbote. Es waren die vielen kleinen Entscheidungen, die sich irgendwann nicht mehr wie eine tägliche Ausnahme, sondern wie mein neuer Alltag angefühlt haben.
Warum ich diesen Weg trotzdem nicht romantisieren möchte
20 Kilo abzunehmen ist ein großartiges Gefühl. Ich bin stolz darauf – und ich glaube, das darf ich auch sein.
Trotzdem möchte ich nicht so tun, als sei jeder Tag motivierend gewesen.
Es gab Frust. Es gab Ungeduld. Es gab Momente, in denen ich meine eigenen Fortschritte kaum noch gesehen habe. Wenn man sich jeden Tag im Spiegel betrachtet, fallen Veränderungen häufig viel weniger auf als Menschen, die einen längere Zeit nicht gesehen haben.
Erst Fotos haben mir wirklich gezeigt, was passiert ist.

Auf dem linken Bild sehe ich mich vor meiner Abnahme. Auf dem rechten sehe ich mich heute. Dazwischen liegen nicht nur 20 Kilo. Dazwischen liegen unzählige Entscheidungen, Rückschläge, neue Anläufe und der Entschluss, mein Ziel nicht aufzugeben.
Und ich bin noch nicht am Ende meines Weges.
Das ist mir wichtig: Ich teile keinen abgeschlossenen Erfolg aus sicherer Entfernung. Ich bin selbst noch mittendrin.
Was ich zu Beginn gern gehabt hätte
Ich habe meinen bisherigen Weg ohne das Programm zurückgelegt, das ich Dir gleich vorstellen möchte. Ich kann daher nicht behaupten, dass ich damit 20 Kilo abgenommen hätte.
Als ich angefangen habe, kannte ich das Programm leider noch nicht.
Aber ganz ehrlich: Hätte ich damals davon gewusst, hätte ich es nur zu gern genutzt.
Denn besonders am Anfang musste ich mir vieles selbst zusammensuchen. Welche Veränderungen lassen sich überhaupt langfristig durchhalten? Wie gehe ich mit alten Gewohnheiten um? Was mache ich, wenn Motivation allein nicht reicht? Und wie verhindere ich, dass ein schlechter Tag wieder zu einer schlechten Woche wird?
Genau an dieser Stelle kann eine klare Begleitung unglaublich wertvoll sein.
Nicht, weil ein Kurs einem die eigenen Entscheidungen abnimmt. Sondern weil es leichter sein kann, loszugehen, wenn man nicht jeden einzelnen Schritt selbst planen muss.
„Schlank ohne Diät“: ein Kurs für einen alltagstauglichen Weg
Das Onlineprogramm trägt den Titel „Schlank ohne Diät“. Schon dieser Name spricht einen Punkt an, der mir persönlich sehr wichtig ist: Eine Veränderung sollte nicht nur für einige Wochen funktionieren. Sie muss irgendwann in das echte Leben passen.
Der achtwöchige Kurs wurde von Dr. med. Ingo Schmitz-Urban entwickelt, dessen Tätigkeitsschwerpunkte in der Ernährungs- und Sportmedizin liegen. Dabei geht es nicht nur um Lebensmittel oder Sport. Auch Ziele, Gewohnheiten, Mindset, emotionales Essen, Heißhunger und typische Abnehmhürden werden behandelt.
Du bekommst unter anderem Videoinhalte, Workbooks und Rezepte. Außerdem gehören eine Community, persönlicher Support und weitere begleitende Impulse zum Angebot. Für die Bearbeitung stehen insgesamt sechs Monate zur Verfügung. Du kannst die Inhalte also in Deinem eigenen Tempo durcharbeiten und bei Bedarf wiederholen.
Ich finde diesen Aufbau vor allem deshalb interessant, weil viele Menschen nicht daran scheitern, dass sie noch nie etwas über Ernährung gehört hätten. Oft fehlt es vielmehr an einer Struktur, die durch die schwierigen Phasen trägt.
Denn motiviert anzufangen ist meistens nicht das größte Problem. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, nach einigen Wochen immer noch weiterzumachen.
Bis zu 100 Prozent Erstattung durch die Krankenkasse
Der Kurs ist als Präventionskurs zertifiziert. Je nach gesetzlicher Krankenkasse können die Teilnahmegebühren teilweise oder sogar vollständig erstattet werden.
Dafür wird der Kurs zunächst gebucht und vollständig absolviert. Anschließend erhältst Du eine Teilnahmebestätigung, die Du zusammen mit der Rechnung bei Deiner Krankenkasse einreichen kannst.
Wie hoch die Erstattung in Deinem konkreten Fall ausfällt, hängt von Deiner Krankenkasse ab. Deshalb kannst Du den möglichen Erstattungsbetrag vor der Buchung prüfen oder direkt bei Deiner Krankenkasse nachfragen. Die Kurs-ID lautet KU-ER-6H3NKD.
Der Kurs richtet sich grundsätzlich an gesunde Erwachsene mit einem BMI zwischen 25 und 30. Bei bestimmten Erkrankungen, einer Essstörung oder einem höheren BMI kann vor der Teilnahme eine ärztliche beziehungsweise psychotherapeutische Rücksprache erforderlich sein. Die genauen Voraussetzungen und Erstattungsbedingungen findest Du direkt auf der Kursseite.
Wenn Du Dir schon lange Unterstützung beim Abnehmen wünschst, aber bisher keinen passenden Einstieg gefunden hast, kannst Du Dir das Programm hier ansehen:
Zum Onlinekurs „Schlank ohne Diät“
Bitterliebe als Teil meines eigenen Alltags
Während meiner Abnehmreise habe ich auch verschiedene Produkte unseres Partners Bitterliebe ausprobiert und genutzt.
Vor allem die Bittertropfen sind mein treuester Begleiter auf meiner Abnehmreise und haben mir wirklich oft geholfen, vor allem wenn der Heißhunger angeklopft hat.
Trotzdem möchte ich eines ganz klar sagen: Meine 20 Kilo sind nicht durch Kapseln, Tropfen oder ein einzelnes Produkt verschwunden.
Bitterliebe war und ist für mich ein persönlicher Begleiter. Die eigentliche Veränderung bestand aber aus meinen Entscheidungen, meiner Ernährung, meiner Bewegung und meinem Durchhalten.
Ich finde diese Ehrlichkeit wichtig. Nahrungsergänzungsmittel können eine bewusste Lebensweise begleiten. Sie ersetzen aber nicht die Schritte, die wir selbst gehen müssen.
Mit dem Rabattcode KRAUTGESCHWISTER erhältst Du bei Bitterliebe 10 Prozent Rabatt.
Vielleicht ist heute Dein erster Schritt
Die vielen Reaktionen auf mein Foto auf meinem privaten Facebook-Profil haben mir gezeigt, wie viele Menschen sich Veränderung wünschen. Hinter jedem Kommentar steckt eine eigene Geschichte.
Vielleicht möchtest Du 10 Kilo abnehmen. Vielleicht sind es 20 oder mehr. Vielleicht geht es Dir überhaupt nicht um eine bestimmte Zahl, sondern darum, Dich wieder wohler, beweglicher oder selbstbewusster zu fühlen.
Ich werde Dir nicht versprechen, dass es immer leicht wird. Ich werde Dir auch nicht erzählen, dass Du nur fest genug wollen musst und dann automatisch alles funktioniert.
Aber ich kann Dir sagen, was ich selbst erlebt habe:
Ein großes Ziel besteht am Ende aus vielen kleinen Schritten. Manche davon fühlen sich bedeutend an. Andere wirken vollkommen unspektakulär. Doch auch die kleinen Schritte zählen – besonders an den Tagen, an denen Du Deinen Fortschritt selbst noch nicht sehen kannst.
Wenn Du Dir dafür eine klare Struktur und Begleitung wünschst, dann schau Dir „Schlank ohne Diät“ in Ruhe an.
Meine 20 Kilo sind nicht über Nacht verschwunden. Sie sind Schritt für Schritt gegangen.
Und genauso hat alles begonnen: mit der Entscheidung, nicht länger nur darüber nachzudenken.
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