Inhaltsverzeichnis
Ein würziges Herbstrezept mit Kürbis, Apfel und Zwiebel – köstlich zu Käse, Ofengemüse oder als Brotaufstrich.
Kürbis muss nicht immer in der Suppe landen. Zusammen mit Apfel, Zwiebel und etwas Essig wird daraus ein Kürbis-Apfel-Chutney, das süß, säuerlich und würzig zugleich schmeckt. Wir mögen es besonders dann, wenn der Kürbis noch in kleinen Stücken zu erkennen ist und der Apfel beim Kochen langsam zerfällt.
Für dieses Rezept eignet sich Hokkaido gut: Seine Schale kann mitgekocht werden. Du kannst auch Butternut verwenden; den solltest Du vorher schälen. Das Chutney schmeckt frisch gekocht bereits gut, gewinnt aber nach einer Nacht im Kühlschrank noch etwas an Aroma.
Zutaten für etwa 3 kleine Gläser:
- 600 g Kürbisfruchtfleisch, zum Beispiel Hokkaido
- 2 Äpfel, zusammen etwa 300 g
- 2 Zwiebeln
- 1 Stück frischer Ingwer, etwa 2 cm
- 150 ml Apfelessig
- 120 g brauner Zucker
- 100 ml Wasser
- 1 TL Senfkörner
- ½ TL Salz
- ¼ TL gemahlener Zimt
- etwas frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Zubereitung:
Wasche den Kürbis gründlich, entferne Kerne und faseriges Inneres und schneide das Fruchtfleisch in kleine Würfel. Wasche die Äpfel, entferne das Kerngehäuse und würfle sie ebenfalls. Schäle Zwiebeln und Ingwer und hacke beides fein.
Gib alle Zutaten in einen ausreichend großen Topf und rühre sie gut um. Bring die Mischung zum Kochen und lass sie anschließend bei geringer bis mittlerer Hitze etwa 35 bis 45 Minuten offen köcheln. Rühre regelmäßig um, besonders gegen Ende der Kochzeit, damit das Chutney nicht am Topfboden ansetzt.
Fertig ist es, wenn der Kürbis weich ist und die Flüssigkeit deutlich eingekocht ist. Das Chutney soll saftig sein, aber nicht mehr wie eine dünne Soße vom Löffel laufen. Schmecke es ab: Ist es Dir zu säuerlich, gib noch etwas Zucker hinzu. Für mehr Säure kannst Du vorsichtig etwas Apfelessig ergänzen.
Fülle das heiße Chutney in sehr saubere Gläser, verschließe sie und lass sie abkühlen. Stelle die Gläser anschließend in den Kühlschrank.
Wozu passt Kürbis-Apfel-Chutney?
Ein Löffel Chutney macht aus einem einfachen Käsebrot etwas Besonderes. Es passt außerdem zu Ofenkartoffeln, gebackenem Kürbis, Bratlingen oder einer Platte mit Käse und Brot. Für ein schnelles Dressing kannst Du eine kleine Menge mit Öl verrühren und über einen herbstlichen Salat geben.
Wenn Du es kräftiger magst, ergänze beim Kochen eine kleine Prise Chiliflocken. Für eine mildere Variante lässt Du den Ingwer weg. Probiere solche Änderungen zunächst mit einer kleinen Portion aus – Apfel und Kürbis sollen geschmacklich im Mittelpunkt bleiben.
Aufbewahrung
Heißes Abfüllen allein macht dieses Chutney nicht zu einer haltbaren Konserve für den Vorratsschrank. Bei selbst gemachten Vorräten sind sauberes Arbeiten und ein bewährtes Verfahren zum Einkochen entscheidend. Bewahre dieses Rezept daher im Kühlschrank auf und verbrauche es innerhalb weniger Tage. Entnimm das Chutney immer mit einem sauberen Löffel. Größere Mengen kannst Du portionsweise einfrieren. Zeigen sich Schimmel oder andere Anzeichen von Verderb, entsorge den Inhalt.

Kürbis-Apfel-Chutney Rezeptkarte zum privaten Runterladen, Speichern und Teilen. Die Karte darf nicht kommerziell genutzt und nicht verändert werden.
Du hast Fragen zum Beitrag? In unserem exklusiven Forum kannst Du uns direkt fragen: Forum.
Du möchtest unseren täglichen Beitrag nicht verpassen? Dann folge unserem Kanal auf WhatsApp oder Telegram oder abonniere unseren Newsletter.
Achtung / Aus rechtlichen Gründen
Unsere Empfehlungen basieren rein auf Erfahrungswerten und sollen keinesfalls dazu auffordern, sich selbst zu behandeln, eine ärztliche Behandlung oder Medikation abzubrechen oder sogar zu ersetzen. Wir sind weder Mediziner:innen, Heilpraktiker:innen, noch Kosmetiker:innen. Wir weisen daher aus rechtlichen Gründen darauf hin, dass die auf unserem Blog getroffenen Aussagen über die Wirkungsweisen der einzelnen Zutaten, Kräuter und Rohstoffe sowie der aufgeführten Rezepte und Anwendungshinweise nur zu Zeitvertreib und Information dienen sollen. Unsere Inhalte (Text und Bild) unterliegen dem Urheberrecht (Copyright). Jede weitere Nutzung unserer Beiträge/Inhalte - auch auszugsweise - bedarf der schriftlichen Zustimmung der Rechteinhaber. Verstöße werden ohne vorherigen Kontakt juristisch verfolgt. Heilversprechen zur Linderung und/oder Behandlung von gesundheitlichen Problemen und Erkrankungen geben wir in keiner Weise ab und versprechen auch nichts derartiges. Wer unsere Rezepte oder Empfehlungen nachmacht, tut dies auf eigene Gefahr, wie es rechtlich so schön heißt. Unsere Texte werden immer von uns recherchiert und teilweise mithilfe von KI erstellt.
Hinweis zu Affiliate Links: In diesem Beitrag findest Du eventuell einen Affiliate Link. Wenn Du über diesen Link etwas bestellst, erhalten wir eine kleine Provision. Für Dich bleibt der Preis gleich. Unsere Inhalte entstehen davon unabhängig und bleiben redaktionell frei. Wenn Du unsere Arbeit auf diese Weise unterstützen möchtest, freuen wir uns sehr. Außerdem kann es sein, dass von der Website, auf die Du über diesen Link gelangst, Cookies gesetzt werden (weitere Informationen).














