Konservierer * Konservierung

  • Beitrags-Kategorie:Rohstoffe
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Biokons neo

Ist ein parabenfreier, natürlicher Konservierer. Er hat einen blumigen, rosenähnlichen Duft und kann hervorragend in der Ölphase gelöst werden. Auch in der Wasserphase kann er bedingt gelöst werden, da ist auf eine vollständige Emulsion zu achten. Er ist breit einsetzbar, da in einem PH-Bereich von 3 bis 10 einsetzbar ist. Seine Einsatzkonzentration liegt bei 1 % (Haltbarkeit 3 Monate) bis 2 % (Haltbarkeit 6 Monate).

Rokonsal

Rokonsal ist im Gegensatz zu Biokons neo nahezu geruchsneutral. Er ist nicht ganz zu breit einsatzbar, da er nur in einem PH-Bereich bis 5,4 wirkt. Seine Einsatzkonzentration liegt bei einer Haltbarkeit von 3 Monaten bei 1 %.

Cosgard (Geogard 221)

Dieser Konservierer ist transparent und nahezu geruchslos, er findet in einer Vielzahl von Produkten Verwendung. Er ist biologisch und ökologisch zertifiziert. In Wasser, Glykolen und Alkohol ist er ebenfalls gut löslich. Er wirkt in einem PH-Bereich bis 6,5 und wird mit 0,5 bis 1 % für eine Haltbarkeit von 6 Monaten und 2 % für eine Haltbarkeit bis 12 Monate eingesetzt. Wir raten allerdings bei selbstgemachten Produkten mit Wasserphase davon ab, diese so lange zu nutzen. Besser weniger rühren und dafür frisch nutzen.

Biogard 221

Dieser Konservierer ist sehr breitbandig und verhindert das Wachstum von Schimmelpilzen, Hefen und Bakterien. Biogard 221 ist chemisch und physikalisch stabil, er verursacht keine Hautreizungen und ist nicht sensibilisierend. Er ist in Wasser, Glycolen und Alkohol gut löslich. Er wird mit 0,5 bis 1 % eingesetzt für eine Haltbarkeit von 6 bis 12 Monaten, wobei wir auch hier von einer so langen Nutzung abraten.

Alkohol (Ethanol)

Alkohol ist als Konservierungsmittel sehr beliebt, da er meist gut verträglich ist und keine Allergien oder Reizungen auslöst. Er kann bis zu 20 % in Cremes eingesetzt werden und wirkt in der für eine Konservierung notwendigen Einsatzkonzentration nicht austrocknend, da er beim Auftragen auf die Haut schnell verdunstet. In käuflichen Kosmetika zählt er jedoch nicht als Konservierungsmittel, sondern darf als Zusatzprodukt deklariert werden. Das führt dazu, dass einige Hersteller die irreführende Angabe „ohne Konservierungsstoffe“ machen, was streng genommen natürlich nicht stimmt. Das Schöne am Konservieren mit Alkohol ist, dass pflanzliche Tinkturen dazu verwendet werden können. Somit ist der Wirkstoff der Pflanze gleich in der Creme integriert.

Achtung / Aus rechtlichen Gründen

Wer gegen eine Zutat allergisch ist, darf diese natürlich nicht verwenden! Für die Verwendung in Schwangerschaft, Stillzeit, bei vorliegenden schweren Erkrankungen und für Kinder fragt bitte Euren Arzt um Rat.

Unsere Empfehlungen basieren rein auf Erfahrungswerten und sollen keinesfalls dazu auffordern, sich selbst zu behandeln, eine ärztliche Behandlung oder Medikation abzubrechen oder sogar zu ersetzen. Wir sind weder Mediziner:innen, Heilpraktiker:innen, noch Kosmetiker:innen. Wir weisen daher aus rechtlichen Gründen darauf hin, dass die auf unserem Blog getroffenen Aussagen über die Wirkungsweisen der einzelnen Zutaten, Kräuter und Rohstoffe sowie der aufgeführten Rezepte und Anwendungshinweise nur zu Zeitvertreib und Information dienen sollen. Unsere Inhalte (Text und Bild) unterliegen dem Urheberrecht (Copyright). Jede weitere Nutzung unserer Beiträge/Inhalte - auch auszugsweise - bedarf der schriftlichen Zustimmung der Rechteinhaber. Verstöße werden ohne vorherigen Kontakt juristisch verfolgt. Heilversprechen zur Linderung und/oder Behandlung von gesundheitlichen Problemen und Erkrankungen geben wir in keiner Weise ab und versprechen auch nichts derartiges. Wer unsere Rezepte oder Empfehlungen nachmacht, tut dies auf eigene Gefahr, wie es rechtlich so schön heißt.

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