Ja, es ist kühl geworden, der Sommer ist vorbei, wir können es nicht wegleugnen. Doch auch ein – hoffentlich – schöner Herbst hat seine guten Seiten und wenn es einmal so richtig kalt und nass draußen ist, greifen wir sehr gerne auf unsere Badepralinen zurück und tauchen ab in ein wunderbar entspannendes heißes Bad. Sie sind schnell hergestellt und verwöhnen trockene und anspruchsvolle Haut auf natürliche Art und Weise. Als Geschenk sind sie natürlich besonders gerne gesehen.
Wir machen auch gerne kleinere „Pralinen“ in den Silikonschokoladenformen, weil man sie so gut dosieren kann (wie auf dem Foto abgebildet):
Für mehr Pflege und sehr trockene Haut 2-3 Stück pro Vollbad, für eher normale Haut 1-2.
Man gibt sie dem eingelaufenen Badewasser zu und lässt sie darin schmelzen (daher „melts“). Anschließend die Wanne bitte gut ausspülen, damit keine rutschigen Ölreste bleiben.
Zutaten für ca. 24 Badepralinen:
- 120 g Kakaobutter
- 40 g Sheabutter
- 10 g Ringelblumenöl, Johanniskrautöl oder Mandelöl
- 16 g Fluidlecithin BE oder Lysolecithin (Kalt-Emulgatoren, damit sich Öl und Badewasser gut vertragen und die Fette nicht auf der Oberfläche schwimmen)
- 15 Tropfen ätherisches Öl Lavendel fein
- 35 Tropfen ätherisches Öl Orange süß
- 10 Tropfen ätherisches Öl Rosengeranie
- 10 Tropfen ätherisches Öl Patchouli
- 20 Tropfen ätherisches Öl Zimtblüte
Kakaobutter und Öle im warmen Wasserbad sanft einschmelzen. Aus dem Wasserbad nehmen, kurz etwas abkühlen lassen. Fluidlecithin oder Lysolecithin zufügen, gut mischen. Bevor das Ganze fest wird, die ätherischen Öle gründlich einrühren. In Silikonformen (möglichst handliche) giessen, über Nacht festwerden lassen. Fertig! Die Kakaobutter härtet bis zu einer Woche lang nach, also am besten lässt man sie noch liegen, kann sie aber im Prinzip auch gleich testen.
Achtung / Aus rechtlichen Gründen
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