Falsche Kapern aus Spitzwegerich-Knospen

  • Beitrags-Kategorie:Essen & Trinken
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Falsche Kapern aus Spitzwegerich-Knospen

Viele kennen die positiven Eigenschaften des Spitzwegerich (Plantago lanceolata) schon, er ist ein wahres Wundermittel, denn er wirkt: entzündungshemmend, antibakteriell, belebt das Immunsystem und hilft gegen Hustenreiz. Der Spitzwegerich enthält eine ganze Menge an: Vitamin C und B, sowie viele Mineralstoffe, Schleimstoffe, Bitterstoffe und Gerbstoffe. Es sind alle Teile essbar, von Wurzeln bis Blätter, Blütenähren und Samenstand.

Heute stellen wir Euch die Herstellung eingelegter Spitzwegerich-Kapern vor. Sie sind etwas aufwendiger, da sie noch mindestens zwei Wochen ziehen müssen, doch die Arbeit lohnt sich. Als Topping für Salate sind sie bei uns sehr beliebt, wir verwenden sie jedoch auch gerne zu Gerichten mit Tomatensoße oder zu Reisspeisen. Die Knospen sind im rohen Zustand sehr würzig und nach der Einlegezeit bekommen sie noch eine leicht süße Note.

Für ein Glas braucht Ihr:

Herstellung:

Die geernteten Spitzwegerichknospen kurz unter kaltem Wasser abspülen und mit einem frischen Küchenhandtuch trocken tupfen. Danach werden die Knospen in eine kleine Schüssel gegeben und komplett mit Salz bedeckt, dies soll für 24 Stunden an einem kühlen Ort ziehen.

Am nächsten Tag spült Ihr die Spitzwegerichknospen kurz unter kaltem Wasser ab und befreit sie vom überschüssigen Salz. Als Nächstes werden alle oben genannten Zutaten in einen Topf (außer Salz) gegeben und 2 bis 3 Minuten köcheln gelassen. Gebt die Flüssigkeit mit den Knospen in ein ausgekochtes Schraubglas, der Spitzwegerich muss komplett mit dem Essig bedeckt sein. Nun müssen die Knospen zwei Wochen an einem kühlen und dunklen Ort ziehen.

Auf dem Foto seht Ihr einen Wildkräutersalat mit Radiesschenkeimlingen, Ziegenkäse, Tomaten, roten Zwiebeln und als Topping Spitzwegerichkapern.

Achtung / Aus rechtlichen Gründen

Wer gegen eine Zutat allergisch ist, darf diese natürlich nicht verwenden! Für die Verwendung in Schwangerschaft, Stillzeit, bei vorliegenden schweren Erkrankungen und für Kinder fragt bitte Euren Arzt um Rat.

Unsere Empfehlungen basieren rein auf Erfahrungswerten und sollen keinesfalls dazu auffordern, sich selbst zu behandeln, eine ärztliche Behandlung oder Medikation abzubrechen oder sogar zu ersetzen. Wir sind weder Mediziner:innen, Heilpraktiker:innen, noch Kosmetiker:innen. Wir weisen daher aus rechtlichen Gründen darauf hin, dass die auf unserem Blog getroffenen Aussagen über die Wirkungsweisen der einzelnen Zutaten, Kräuter und Rohstoffe sowie der aufgeführten Rezepte und Anwendungshinweise nur zu Zeitvertreib und Information dienen sollen. Unsere Inhalte (Text und Bild) unterliegen dem Urheberrecht (Copyright). Jede weitere Nutzung unserer Beiträge/Inhalte - auch auszugsweise - bedarf der schriftlichen Zustimmung der Rechteinhaber. Verstöße werden ohne vorherigen Kontakt juristisch verfolgt. Heilversprechen zur Linderung und/oder Behandlung von gesundheitlichen Problemen und Erkrankungen geben wir in keiner Weise ab und versprechen auch nichts derartiges. Wer unsere Rezepte oder Empfehlungen nachmacht, tut dies auf eigene Gefahr, wie es rechtlich so schön heißt.

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Das Rezept hat mich so neugierig gemacht, vielen Dank dafür… Und heute gleich angesetzt – jetzt muss ich nur die 14 Tage „Reifezeit“ bis zum ersten Kosten durchhalten 😍

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